Das wird sich 2021 bei VirtuallyThere verändern

Aktualisiert: Feb 17


Das letzte Jahr war für uns bei VirtuallyThere ein Jahr des Aufbaus. Inzwischen haben wir eine Mediathek und ein Kursprogramm aufgebaut, das funktioniert. Für 2021 ist das Ziel klar: wir wollen unser Angebot einfacher zugänglich machen und damit mehr Wirkung entfalten, mehr interessierte Therapeuten erreichen. Je mehr wir dabei Gas geben, desto mehr gilt auch: den Fokus auf das Wesentliche behalten.

Das alles wird sich daher 2021 bei VirtuallyThere verändern:


Virtual Reality noch einfacher zugänglich machen

Ich bin mit VirtuallyThere angetreten, um Therapeut:innen dabei unterstützen, mit Virtual Reality ihre Patienten leichter zu motivieren, mehr Abwechslung und Erfolgserlebnisse in die Therapiestunde zu bringen - und es ihnen dabei möglichst einfach zu machen. Indem wir die Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile in den Vordergrund bringen, die Virtual Reality als Werkzeug mit sich bringt, und indem wir es unseren Nutzern in Sachen Technik möglichst einfach machen. Gerade bei den ersten Schritten treten oft viele Fragen auf, für die ich mit meinem Team Unterstützung leiste. Damit unsere Teilnehmer direkt durchstarten können - von 0 auf "läuft" eben.


Virtuelle Umgebungen sind wie eine Vorstufe zur Realität - mit der praktischen Eigenschaft, dass die Therapeutin genau kontrollieren kann, was sie dem Patienten gerade "zumutet". Und je nach Reaktion des Patienten und Therapieziel die Intensität der Reize genau steuern kann. Wie genau das funktioniert vermitteln wir in unseren Einsteigerkursen. Diese Kurse habe ich im vergangen Jahr schon über drei, vier oder sechs Wochen angeboten. Gerade eben lief unser erster Wochenend-Kurs mit 18 super motivierten Teilnehmern. Und ich merke: je kürzer der Kurs, desto eher kommen die Teilnehmer selbst ins testen und ausprobieren. Genau darum geht es schließlich, das wollen wir erreichen!


Dazu zitiere ich gerne Morpheus aus "The Matrix" mit:

"There is a difference between knowing the path and walking the path."

(Noch mehr als die Matrix mag ich Star Trek, mein Lieblings-Captain ist Jean-Luc Picard! Ich sollte mal schauen, ob ich nicht auch von ihm ein passendes Zitat finde 🤔)


Was ich damit meine: Virtual Reality kannst Du nicht theoretisch erlernen, Du musst es selbst testen und erleben. Und weil die Kürze eines Wochenend-Kurses dafür anscheinend förderlich ist werden wir in diesem Jahr eine Virtual Reality Masterclass für Psychotherapeut:innen anbieten: an einem Nachmittag lernst Du darin alles, was Du wissen musst um Virtual Reality in Deiner therapeutischen Praxis einzusetzen! Klingt gut für Dich? Hier kannst Du Dich schon einmal vormerken lassen, dann gebe ich Dir automatisch und unverbindlich Bescheid, wenn der Termin feststeht.


Mehr Wirkung entfalten

Meine Business-Mentorin Sigrun Gudjonsdottir drückte es so aus: "It is all there. You just have to reach more people." Und sie hat recht: unsere Virtual Reality-Mediathek und das Fortbildungsprogramm sind da und funktionieren. 2021 steht als größtes Ziel auf unserer Fahne, mehr VR-interessierte Therapeut:innen zu begeistern. "Raus damit!" ist deshalb mein Jahresmotto, das ich hier auch in einem Blogpost ausgerufen habe. Das beinhaltet auch, dass ich als Person und mit meiner Persönlichkeit für mein Unternehmen stehe, für all' unseren Enthusiasmus für Virtual Reality in der Psychotherapie, für alle Fragen, Wünsche und natürlich auch Kritik unserer Kunden. Dass ich mehr raus gehe, dass ich unsere Geschichte und die Erfolgsgeschichten unserer Kunden erzähle.

Diese Woche habe ich in diesem Sinn mein erstes Podcast-Interview gegeben: mit Charles Jouanique vom Entrepreneurs Talk habe ich darüber gesprochen, wie unser Weg als Unternehmen vom Tourismusmarketing zur Psychotherapie verlief (eine verblüffende Geschichte, die ich hier aufgeschrieben habe) und warum es hilft, als Unternehmerin auch Marathonläuferin zu sein.

Ich habe mich außerdem dazu entschieden, meine Erfahrungen beim Aufbau meines Unternehmens aufzuschreiben und zu teilen (dieser Blog ist übrigens die Basis dafür :-) Denn ich merke: je mehr ich nach außen trage, was wir tun, wie wir arbeiten umso mehr Rückmeldungen und Unterstützung bekommen wir.


Den Fokus auf das Wesentliche halten

Ich bin Marathon-Läuferin und auch was das Thema Arbeit angeht ein echter Dauerläufer: längere Auszeiten nehme ich mir selten, unser letzter Familienurlaub war auch eher eine "work-cation" (mein Mann lachte erstaunt über diesen Ausdruck 😂). Umso wichtiger ist es für mich, dass ich mir die Zeit einplane um meinen eigenen Akku aufzuladen - und zwar nicht dann, wenn alles andere erledigt ist, sondern als fester Bestandteil meiner Routine.

Ich habe das große Glück, dass ich meinen Lieblingssport - das Laufen - schon morgens fest in meinen Alltag integrieren kann: laufend bringe ich meine beiden Töchter in die Kita, um dann weiter ins Büro zu joggen. Nur: im Lockdown, mit Home Office und ohne Kinderbetreuung, gibt es keinen zwingenden Grund zu laufen! Auch wenn es mich morgens an den Schreibtisch drängt: mindestens eine halbe Stunde laufen oder Yoga baue ich nun (wieder) fest in meinen Tagesablauf ein. Damit meine Kräfte und Ressourcen bereit sind für alles, was danach kommt. Mit dem Fokus auf das Wesentliche meine ich aber nicht nur die eigenen Ressourcen, sondern auch unsere Kunden. Häufig bekommen wir Anfragen für neue Anwendungsgebiete wie Physiotherapie oder Personalentwicklung. Klar ist das alles super spannend, sehr sogar! Business Development liegt mir im Blut und mir fällt es schwer, nein zu sagen. Aber als Unternehmerin weiß ich: es ist noch nicht die Zeit. Unser Fokus liegt auf den Kunden, die uns von Anfang an das Vertrauen geschenkt haben und für die wir den bestmöglichen Service bieten wollen.


Mehr Leichtigkeit wagen

Ich bin ein optimistischer Mensch und überzeugt: Das Leben ist zu kostbar, um sauertöpfisch da durch zu laufen. Natürlich ist mir bewusst und ich kenne das aus meinem persönlichen Umfeld: in der Therapiestunde geht es oft um schwerwiegende Themen, um Ängste die den Patienten so viel persönliche Freiheit nehmen. Dennoch und gerade deshalb sage ich: Virtual Reality darf auch Spaß machen, Abwechslung, Belohnung, Motivation sein. Der Therapieerfolg lebt wesentlich davon, wie motiviert sich ein Patient mit seinem Problem auseinander setzt. Und da kann die VR-Brille einen deutlichen Unterschied machen.

Lange Zeit habe ich gezögert, diesen Aspekt zu ausführlich zu beschreiben. Spaß im Zusammenhang mit Psychotherapie, darf man das überhaupt sagen? Wenn ich - was ich regelmäßig tue - unsere Kunden befrage, welchen Unterschied Virtual Reality für sie im therapeutischen Alltag macht, dann kommt immer wieder auch die Antwort: "Weil es Spaß macht." "Weil es Abwechslung und Motivation in die Therapiestunde bringt." "Weil es uns anders weiter bringt als Reden." Natürlich ist die VR-Brille kein Spaß-Tool - Virtual Reality erweckt echte Emotionen und auch echte Angst, die Wirksamkeit virtueller Expositionen beispielsweise ist wissenschaftlich gut erforscht und wird sogar in der aktuellen S3 Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen empfohlen. Und doch: mehr Leichtigkeit und ja, auch Spaß, darf auch sein!

Verstärkung finden

Bei allem was wir 2021 vorhaben ist jetzt schon klar - wir werden zusätzliche Unterstützung brauchen. Vor allem im Technik-Support, Administration für unsere Kunden und im Bereich PR und Kommunikation suchen wir Verstärkung. Du fühlst Dich angesprochen? Das Thema Angsterkrankungen liegt Dir am Herzen? Neue Technologien wie Virtual Reality lassen Dein Herz höher schlagen? Lass' uns reden! :-)


Ganz oben auf meiner persönlichen Wunschliste für 2021: Gesund bleiben und Lieblings-Menschen treffen


Ich bin mir aber sicher: es wird in diesem Jahr garantiert Veränderungen geben, die ich noch überhaupt nicht vorher sehen kann. Manches haben wir nicht selbst in der Hand, wir können es uns nur wünschen.

Natürlich wünsche ich mir für mich und meine Lieben (und natürlich Dich, der Du das hier liest!) vor allem, dass wir alle gesund bleiben. Und ich wünsche mir, Menschen wieder in die Arme zu schließen und - endlich wieder bzw. endlich einmal - persönlich zu treffen: Menschen wie meine Oma Johanna, meine Freundinnen Khanh, Sharon und Sarah, den einzigartigen Helko, meinen ehemaligen Statistik-Dozenten Roman und seine Familie, meine Abi-Kollegin und Content-Mentorin Judith, meinen ehemaligen Schulkameraden Ralph und seine Familie, ehemalige liebe Kollegen wie Martin, Stephi, Stefan und Britt, Sylvie und René aus La Réunion, die Volkscrown-Crew Danny, Charles, Gerd, Hans, Gregor, auch Klaus und Ricarda, meine Mastermind-Gruppe Katja, Niky, Ingrid und Lena und "meine" Kursleiter Silvia, Jens oder liebe Kunden wie Anke, die ich bisher nur virtuell und über den Bildschirm kenne.


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